Beratungseinsätze nach §37 Abs. 3 SGB XI

 

Was sind Beratungseinsätze nach

§37 Abs. 3 SGB XI?

 

Pflegebedürftige mit anerkanntem Pflegegrad, die Pflegegeld beziehen, sind verpflichtet, regelmäßige Beratungseinsätze durch einen zugelassenen Pflegedienst abzurufen.

Der Beratungseinsatz dient zur Qualitätssicherung der häuslichen Pflege. Hierbei besucht eine Pflegefachkraft des gewählten zugelassenen Pflegedienstes den Pflegebedürftigen in seiner häuslichen Umgebung.

Der Pflegebedürftige bzw. pflegende Angehörige haben während des Beratungseinsatzes die Möglichkeit, pflegerische Probleme und Verbesserungsmaßnahmen mit der Pflegefachkraft zu besprechen. Die Pflegefachkraft beurteilt die pflegerische Situation vom professionellen Standpunkt aus und gibt Ratschläge und Hilfestellungen. Sie zeigt Vorschläge auf, die zum Beispiel durch den Einsatz geeigneter Pflegehilfsmittel oder anderer Maßnahmen dazu führen, die pflegerische Versorgung zu optimieren.

Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1 bis 3 müssen diesen Beratungseinsatz halbjährlich abrufen;

Pflegebedürftige mit Pflegegrad 4 bis 5 müssen diesen Einsatz vierteljährlich abrufen.

 

Neu seit 2017:

Mit Inkrafttreten des 2. Pflegestärkungsgesetzes haben nun auch Empfänger von Sach- oder Kombinationsleistungen Anspruch auf den Beratungseinsatz.

 

Als zugelassener Pflegedienst führen wir diese Beratungseinsätze durch und vereinbaren hierzu gerne telefonisch einen Termin mit Ihnen (Tel.: 0231-9920461).
Die Beratung wird durch uns protokolliert und an Ihre Pflegeversicherung weitergeleitet.
Auf Wunsch erinnern wir Sie per Telefon termingerecht an den nächsten fälligen Beratungseinsatz.
Die Kosten für den Beratungseinsatz werden bei anerkanntem Pflegegrad durch die Pflegeversicherung übernommen.


Wir sind Pflegeexperten. Sprechen Sie uns an!